Liebe Freunde und Unterstützer! Heute schreibe ich Ihnen in tiefer Betroffenheit über die Aufhebung des Verbots des assistierten Suizids durch den Verfassungsgerichtshof (VfGH). Das ist ein Dammbruch. Mit vielen Kollegen habe ich gehofft, dass der VfGH sich für das Leben, nicht das Töten entscheiden würde. Im Zweifel hätte der VfGH eine solch schwerwiegende, politische Entscheidung dem Volk durch eine öffentliche Debatte und eine Abstimmung im Parlament überlassen können. Viele gute Argumente gibt es für die Beibehaltung des österreichischen Konsenses! Ich werde mich nun dafür einsetzen, alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um den bisherigen bewährten österreichischen Konsens möglichst beizubehalten. Dazu werden wir uns das Erkenntnis genau ansehen. Wir werden weiterhin alles daran setzen, dass Menschen an der Hand sterben dürfen und nicht durch die Hand eines anderen sterben müssen. Jeder einzelne ist diese Mühe wert. Auf Einladung des Nationalratspräsidenten, der Bundesratspräsidentin und des interfraktionellen Komitees des Parlamentarischen Gebetsfrühstücks fand am 8.12. eine gemeinsame Gebetsfeier im Advent unter dem Motto "Hoffnung in der Krise" statt. „Wenig Licht vertreibt viel Dunkelheit!“, so Oberrabbiner Engelmayer im Rahmen der stimmungsvollen Gebetsfeier, an der zahlreiche hochrangige Vertreter verschiedener Konfessionen teilnahmen. Da das diesjährige große Parlamentarische „Gebetsfrühstück“ als Livestream stattfand, konnten außerdem viele Menschen in Österreich online mitbeten und Ermutigung und Hoffnung schöpfen. Mein herzlicher Dank gilt unseren Präsidenten, allen Religionsvertretern, Abgeordneten, Mitwirkenden und unserem großartigen Filmemacher Jo Hoffmann, der die ganze letzte Woche unterwegs war, um alle Videobotschaften zu drehen! Wer nicht persönlich dabei war, kann in diesem Kurzvideo (13 Min) sowie auf ORF Religion die Inhalte der Feier nachsehen und -lesen. Viele respektlose und diffamierende Dinge wurden über die Gebetsfeier geschrieben und gepostet. Bitte diskutieren Sie in allen Medien, die Sie verwenden, fest mit: Leserbriefe, Postings, aber auch durch Feedback an Politiker – bitte bringen Sie sich ein! Schön ist es, dass so viele Menschen für die Gebetsfeier voteten (zur Abstimmung). Hier außerdem ein informativer Gastkommentar in der Presse als Antwort auf die 2. Nationalratspräsidentin Doris Bures, die „gläubige Menschen und Religionen ipso facto des Faschismus verdächtigt und dadurch denunziert. Im selben Atemzug spricht die zweite Nationalratspräsidentin staatstragend von notwendiger „Sensibilität“. „Wie sensibel ist es aber, den religiösen Glauben, der für viele Mitbürger in diesem Land sinnstiftend ist, - zumindest indirekt - als Wahnvorstellung zu denunzieren?“, so die neue Präsidentin der Plattform Christdemokratie, Kristina Malina-Altzinger (weiterlesen...). Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit! Facebook Twitter YouTube Instagram www.gudrunkugler.at Impressum nach §24 MedienG: Medieninhaber/Herausgeber: Dr Gudrun Kugler, Parlament, Dr. Karl-Renner-Ring, 1010 Wien. Grundlegende Richtung: Information über die politische Tätigkeit der Medieninhaberin solange diese politische Tätigkeit besteht. Sie können sich jederzeit von diesem Newsletter abmelden:Von diesem Newsletter Abmelden